VITAKO ITKalender

    23.02.2017

    • Sonstiges | Internet | 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr

      Webinar: Datenschutzgrundverordnung

      Nur noch rund ein Jahr: dann endet mit dem 25. Mai 2018 die rechtliche Übergangsfrist für die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU DS-GVO). Trotz der knappen Zeit bis zu deren Anwendbarkeit haben sich viele Unternehmen anscheinend noch nicht ausreichend mit dem Thema befasst: Etwa 11% der mittelständischen EU Unternehmen bewahrten bisher Daten ohne Rücksicht auf entsprechende datentypabhängige Vorgaben [1] auf. Die zögerliche Vorbereitung könnte teuer werden, denn bei Verstößen gegen die Neuregelung drohen Geldbußen bis zu vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes im vorangegangenen Geschäftsjahr. Was man im Rahmen der künftigen EU-Datenschutz-Grundverordnung beachten sollte und wie Unternehmen sich am besten vorbereiten, zeigt ein kostenloses Live-Webinar des Archiv- und Informationsmanagement-Dienstleisters Iron Mountain am 23. Februar 2017 um 11 Uhr. Durch das Webinar führen Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer der Iron Mountain Deutschland GmbH, und Manuela Sube, die Iron Mountain-Datenschutzbeauftragte und Mitglied der Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit.

      Im Rahmen des Vortrags werden folgende Fragestellungen und Themen zur EU DS-GVO behandelt: • Was kommt, was bleibt? • Der Aufbau der DS-GVO • Aufgaben und Befugnisse der Behörden • Fristsetzungen • Maßnahmenplan zur Umsetzung Im Anschluss an die Präsentation können die Teilnehmer in einer offenen Fragerunde via Chat Fragen stellen und sich individuell informieren. „Viel Zeit bleibt den Organisationen nicht mehr bis die Anwendbarkeit der EU-Datenschutz-Grundverordnung beginnt. Damit Unternehmen eben diese aber effizient nutzen können, bietet unser Webinar einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Regelungen und Änderungen. Falls Unternehmen feststellen, dass für die datenschutzrechtliche Bestandsaufnahme oder eine strategische Implementierung der Neuregelung das Know-how fehlt, sollten Unternehmen auf externe Dienstleister zurückgreifen“, so Hans-Günter Börgmann. Rechtliche Relevanz Die rechtliche Übergangsfrist der EU-Datenschutz-Grundverordnung begann am 4. Mai 2016 und endet am 25. Mai 2018. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen alle datenverarbeitenden Organisationen ihre Prozesse den Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung gemäß anpassen [2]. Die EU-DS-GVO bezieht sich neben der Verarbeitung personenbezogener Daten auf die Verordnung für den freien Datenverkehr sowie die Aufhebung der Richtlinie 95 / 46 / EG (Datenschutz-Grundverordnung) [3]. Unternehmen sollten unbedingt prüfen, inwieweit die eigenen Vorgaben den künftigen gesetzlichen Richtlinien der EU-Datenschutz-Grundverordnung entsprechen. [1] PwC and Iron Mountain, Beyond Good Intentions, www.ironmountain.de/Risikomanagement [2] https://www.bvdnet.de/eu-dsgvo.html [3] Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016: http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32016R0679 Webinar: 23. Februar 2017 Agenda: 11:00 – 11:30 EU-Datenschutz-Grundverordnung 11:30 - 11:45 Offene Fragerunde per Chat.

    01.03.2017

    • Sonstiges | Paderborn | 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr

      Ausstellungseröffnung "Sicher im Netz"

      Wir surfen, wir zahlen online und wir schauen Videos im Netz. Das Internet ist für uns genauso alltäglich wie unverzichtbar. Doch die Welt im Netz ist durch ständige Angriffe bedroht. Die Sicherheit des Internets ist für unsere Gesellschaft und für jeden von uns essenziell. IT-Sicherheitsforschung versucht, das Netz sicher zu machen. Die Paderborner Ausstellung im Heinz-Nixdorf-Museumsforum thematisiert IT-Sicherheit.
       
      Erfahren Sie, wie IT-Sicherheit unseren Alltag betrifft, welche Gefahren drohen und wie man selbst und die Forschung dagegen vorgehen können. Die Ausstellung thematisiert sechs Bereiche (Gesellschaft, Arbeitswelt, Infrastruktur, Privatheit, Mobilität, Finanzen), informiert und bietet interaktive Erlebnisse.

    13.03.2017

    18.09.2017

    • Konferenz | Kiel | 09:00 Uhr bis 09:00 Uhr

      Sommerakademie: Privacy by Default

      Eine zentrale Frage in unserer Gesellschaft lautet: „Wer bestimmt?“ – Datenschutz fordert, dass die Menschen keiner unkontrollierten Fremdbestimmung ausgesetzt werden. Daher ist das Recht auf informationelle Selbstbestimmung seit mehreren Jahrzehnten das Fundament des Datenschutzes in Deutschland. Nur: Was ist, wenn Menschen sich für eine „Nichtbestimmung“ entscheiden – weil sie Datenschutz nicht interessiert oder sie sich ohnmächtig fühlen angesichts einer Übermacht der Datenverarbeiter, die über die Regeln entscheiden? Und was passiert in der Welt des „Internet of Things“, wenn alle Geräte miteinander vernetzt sein können und sich austauschen, ohne Entscheidungen ihrer Nutzerinnen und Nutzer abzuwarten? Wenn Smart Homes und Smart Cars und ganze Smart Cities automatisch funktionieren und Verbesserungen im Komfort oder in der Sicherheit versprechen? Können Menschen dann noch eingreifen, oder sind sie zur Nichtbestimmung verdammt?
      Eine Lösung für diejenigen, die nicht bestimmen wollen oder nicht bestimmen können, ist „Privacy by Default“. Artikel 25 der Europäischen Grundverordnung fordert „Datenschutz durch datenschutzfreundliche Voreinstellungen“: Systeme sollen so gestaltet sein, dass sie in ihrer Standard-Konfiguration Datenschutz gewährleisten. Datenschutz-Garantien mit null Aufwand!
      Die Theorie von „Privacy by Default“ klingt gut, die praktische Umsetzung ist aber schwierig. Wie funktioniert „Privacy by Default“ tatsächlich im Sinne der betroffenen Personen? Ist es die Lösung in einer Gesellschaft, in der große Teile auf „informationelle Nichtbestimmung“ umschwenken? Dürfen diejenigen, die sich durch die Standard-Konfiguration eingeschränkt fühlen, grenzenlos selbst bestimmen? Gehört es zur Schutzpflicht des Staates, Entscheidungen zu verhindern, die zum Verzicht auf Datenschutz führen?
      Die Sommerakademie 2017 stellt die Herausforderung „Informationelle Nichtbestimmung“ in den Mittelpunkt. Wieder geht es um „Datenschutz neu denken“ für unsere Zukunft. Expertinnen und Experten aus verschiedenen Disziplinen werden mit uns diskutieren, wie wir mit (Nicht-)Bestimmung umgehen können und wie „Privacy by Default“ zu einem besseren Datenschutz führt.
    Monatsübersicht
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