VITAKO ITKalender

    21.11.2017

    • Die europäischen Gremien haben am 14.04.2016 die EU Datenschutz-Grundverordnung (EU DS-GVO) beschlossen und am 04.05.2016 veröffentlicht. Die EU DS-GVO ist am 25.05.2016 in Kraft getreten. Sie beinhaltet gem. Art. 99 Abs. 2 EU DS-GVO eine Übergangszeit von zwei Jahren und gilt somit ab dem 25.05.2018 europaweit. Schlagzeilen der DS-GVO waren in den vergangenen Wochen und Monaten das Recht auf Vergessenwerden oder die Neuregelungen beim Datenschutz von Kindern. Für Behörden und Unternehmen sind daneben aber die neuen Anforderungen an die Datenschutzorganisation von Bedeutung. Mit dem Inkrafttreten der DS-GVO entfallen die Landesdatenschutzgesetze und alle Behörden müssen sich auf neue rechtliche Gegebenheiten einstellen. Auch die erheblichen Bußgeldandrohungen von bis 10.000.000,00 EUR, die zukünftig für Behörden gelten, müssen zu einem anderem Umgang mit datenschutzrechtlichen Themen führen. In der DS-GVO werden die Aufsichtsbehörden angewiesen, zukünftig gegenüber Unternehmen und Verwaltungen Bußgelder zu verhängen, die abschreckend sind. Die DS-GVO verschärft die Meldepflichten von Datenschutzverstößen erheblich und fordert umfangrieche Dokumentationspflichten. Mehr als bisher wird daher der Datenschutz wirtschaftliches und behördliches Handeln beeinflussen. In diesem Einsteigerseminar werden die gesetzlichen Neuerungen und die neuen Compliance-Anforderungen für Behörden und Unternehmen vorgestellt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die praktischen Auswirkungen für die tägliche Datenschutzarbeit im Vergleich zum bisher geltenden Datenschutzrecht, beispielsweise im Bundesdatenschutzgesetz oder Telemediengesetz.

    23.11.2017

    • Das Kompetenzzentrum Öffentliche IT (ÖFIT) am Fraunhofer FOKUS lädt Sie herzlich ein zur Konferenz „(Un)Berechenbar? Algorithmen und Automatisierung - Chancen und Herausforderungen für Staat und Gesellschaft.“
      Mit der Verdatung unseres Alltags ergeben sich auch neue Möglichkeiten zur Erzeugung von entscheidungsrelevantem Wissen für Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Anwendung von Big Data, Algorithmen und künstlicher Intelligenz in diesen Bereichen wird sowohl als Verheißung als auch als Bedrohung diskutiert. Durch datengetriebenes, „smartes“ Regieren und Verwalten sollen gesellschaftliche Probleme erkannt und „optimal“ gelöst werden – in Echtzeit und evidenzbasiert. Dem gegenüber stehen Bedrohungsszenarien, in denen Menschen in immer mehr Lebensbereichen intransparenten Entscheidungen algorithmischer Systeme ausgeliefert sind. 
      Auf der Konferenz möchten wir uns mit den Chancen, Herausforderungen, Grenzen und Gestaltungsmöglichkeiten datengetriebener, algorithmischer Instrumente und Prozesse auseinandersetzen.
      Wir freuen uns auf zehn Vorträge und drei Paneldiskussionen mit u. a. Staatssekretär Klaus Vitt (Bundesministerium des Innern), Prof. Karen Yeung (King’s College London), Dr. Sandra Wachter (University of Oxford), Prof. Michael Latzer (Universität Zürich) und weiteren Experten. 


       
    • Tagung | Budapest | 16:30 Uhr bis 21:00 Uhr

      ERP Summit 2017 Budapest

      BeispielbildDer ERP Summit findet am 23.11.2017 an der Andrássy Universität in Budapest unter dem Titel „Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung“ statt. Die Thematik wird vorab in der Eröffnungskeynote und in weiterer Folge mittels Fachvorträgen aus Wirtschaft und Wissenschaft erörtert. Im Anschluss werden die „Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung“ aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und diskutiert. Abschließend können VertreterInnen aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung sowie Wirtschaft und Verwaltung gemeinsam den Abend beim „get-together“ in zwangloser Atmosphäre ausklingen lassen.

    27.11.2017

    • IT-Aus- und Weiterbildung allgemein | Tagungshotel in Berlin | 10:30 Uhr bis 01.12.2017 11:30 Uhr

      Datenschutzbeauftragte/r in der öffentlichen Verwaltung

      Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie die jeweiligen Landesdatenschutzgesetze schreiben die Benennung von Datenschutzbeauftragten in Behörden zur Umsetzung des Datenschutzes vor. Hinzu kommen die neuen Anforderungen nach der EU-Datenschutzgrundverordnung, die nunmehr von der EU verabschiedet wurde. Um diese Aufgaben ordnungsgemäß erfüllen zu können, sind sowohl umfassende rechtliche, technische und organisatorische Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich, die in diesem Seminar vermittelt werden. Das Seminar stellt das „Handwerkszeug“ für neue Datenschutzbeauftragte in der öffentlichen Verwaltung zu Verfügung. Neben der Vermittlung theoretischer Kenntnisse wird das Wissen in Praxisarbeiten und Übungen angewandt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Tätigkeiten eines Datenschutzbeauftragten, die die ersten Monate und Jahre bestimmen. Das Seminar beinhaltet insbesondere folgende Themen: Rechtsgrundlagen des Datenschutzes, Verfahrensdokumentation, technische und organisatorische Maßnahmen (TOM), Auftragsdatenverarbeitung, Beschäftigtendatenschutz, bereichsspezifischer Datenschutz, Grundlagen IT-Sicherheit. Neben dem Bundesdatenschutzgesetz wird auch auf die Landesdatenschutzgesetze der jeweiligen Teilnehmer eingegangen. In 2018 ersetzt die EU-Datenschutzgrundverordnung sowohl das Bundesdatenschutzgesetz als auch die Landesdatenschutzgesetze. Daher ist es schon heute notwendig, die Änderungen im Seminar herauszuarbeiten und die Datenschutzbeauftragte auf die neuen gesetzlichen Regelungen vorzubereiten. Die Prüfung wird von der unabhängigen Personenzertifizierungsstelle PersCert des von TÜV Rheinland durchgeführt. Bei Erfolg erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Datenschutzbeauftragter in der öffentlichen Verwaltung mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“.

    05.12.2017

    • Beispielbild
      Es wurde schon viel über die Blockchain geredet, es wird Zeit, etwas Konkretes zu zeigen. Fraunhofer FOKUS, das Kompetenzzentrum ÖFIT und Vitako laden am 5. Dezember 2017 ein, mit uns konkrete Anwendungsszenarien für den öffentlichen Sektor zu diskutieren. Es erwarten Sie Live-Präsentationen für den Einsatz der Blockchain als Grundbuchregister, als eVoting-Infrastruktur, zur elektronischen Authentifizierung, als Führerscheinregister, als Dokumentensafe und im Zollwesen. Zudem freuen wir uns auf eine spannende Expertendiskussion über Pro und Contra der Blockchain im Public Sector.
      Die Veranstaltung richtet sich vornehmlich an Vertreter der öffentlichen Verwaltung und von öffentlichen IT-Dienstleistungszentren und ist für diese kostenfrei. Für Interessierte abseits der Zielgruppe (z. B. Unternehmen, Privatpersonen, etc.) , wird ein Unkostenbeitrag fällig.
      Weitere Informationen sowie die Agenda zur Veranstaltung finden Sie hier:

    05.02.2018

    • IT-Aus- und Weiterbildung allgemein | Berlin | 10:30 Uhr bis 09.02.2018 11:00 Uhr

      IT-Sicherheitsbeauftragte(r) in der öffentlichen Verwaltung

      BeispielbildIT-Sicherheitsbeauftragte sind die zentralen Ansprechpartner für Informationssicherheitsfragen innerhalb einer Behörde. Sie sollen als Stabsstelle der Behördenleitung den Aufbau und die Aufrechterhaltung des Informationssicherheitsmanagementsysteme (ISMS) in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess planen, steuern, koordinieren und optimieren. Zu den verantwortungsvollen Aufgaben der IT-Sicherheitsbeauftragten gehören •die Beratung der Behördenleitung, •die Erstellung einer Leitlinie zur Informationssicherheit, •die Gesamtkoordination des Informationssicherheitsprozesses, •die Initiierung von Sensibilisierungs- und Schulungsmaßnahmen, •die Erstellung von Sicherheits- und Notfallkonzepten, •die Untersuchung von Sicherheitsvorfällen. Um diese komplexen Aufgaben wahrnehmen und letztlich die Schutzziele der Informationssicherheit – Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Informationen – konsequent verfolgen zu können, ist eine umfangreiche und gute Ausbildung die Grundvoraussetzung für jeden IT-Sicherheitsbeauftragten. Die Prüfung wird von der unabhängigen Personenzertifizierungsstelle PersCert TÜV von TÜV Rheinland durchgeführt. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Teilnehmer ein auch in der Wirtschaft anerkanntes Zertifikat, das ihnen die Qualifikation als “IT-Sicherheitsbeauftragter in der öffentlichen Verwaltung mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation” bescheinigt (siehe Certipedia). Zusätzlich haben die Teilnehmer die Möglichkeit, mit dem Prüfzeichensignet für ihre Tätigkeit/Qualifikation zu den unter www.tuv.com/perscert dargestellten Bedingungen gegen Entgelt zu werben.

    20.03.2018

    • Kongress | Berlin | 09:00 Uhr bis 21.03.2018 18:00 Uhr

      Digitaler Staat

      2018 wird der bewährte Verwaltungskongress bereits zum 21. Mal stattfinden, zum zweiten Mal unter dem Namen „Digitaler Staat“. Neue Impulse werden durch die neue Legislaturperiode gesetzt, die Digitale Agenda 2017–2021. Zum neuen März-Termin wird der „Digitale Staat“ auch den Veranstaltungsort wechseln. Erstmals findet der Kongress im ehemaligen Premierenkino KOSMOS in Berlin am 20. / 21. März 2018 statt. Heute wird das damals größte Kino der DDR als Veranstaltungszentrum genutzt und ist nach wie vor in Teilen noch wie ein Kino eingerichtet. Hierdurch wird auch die Präsentation und Diskussion der Inhalte in einem neuen Licht erscheinen. Vorhang auf!

    16.04.2018

    • Kongress | Weimar | 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr

      Fachkongress IT-Planungsrat

      Der Freistaat Thüringen wird am 16. und 17. April 2018 den sechsten Fachkongress des IT-Planungsrats in Weimar ausrichten. Der Kongress bietet ein Forum, um die politischen und strategischen Themen des IT-Planungsrats in den Verwaltungen des Bundes, der Länder und der Kommunen zu diskutieren und Praxiserfahrungen auszutauschen. Im Mittelpunkt stehen die Projekte, Maßnahmen und Anwendungen des IT-Planungsrats.
       
      Das Gastgeberland 2018, der Freistaat Thüringen, lädt am 16. und 17. April in die Weimarhalle zu folgenden Schwerpunktthemen ein: Themenkomplex 1: Ran an den Bürger! Themenkomplex 2: Digitalisierung, Trends und Verwaltung. Themenkomplex 3: IT-Planungsrat: zwischen OZG und FITKO. Themenkomplex 4: Datenschutz und Cybersicherheit

    18.06.2018

    • Kongress | Berlin | 15:00 Uhr bis 20.06.2018 18:00 Uhr

      Zukunftskongress Staat & Verwaltung 2018

      Neu ist, dass der Zukunftskongress ab 2018 in Kooperation mit der dbb akademie organisiert werden wird. Die dbb akademie gliedert ihren bis dato bundesweit größten eGovernment-Kongress „neueVerwaltung" ein und stellt diese Marktposition und ihre eigenen Themenzugänge unter eine Zusammenarbeit als Partner des Zukunftskongresses. Diese Partnerschaft begründet eine generelle Stärkung sowie das Alleinstellungsmerkmal des Zukunftskongresses, die Themen des digitalen Wandels aus dem Blickwinkel der Führungs- und Organisationsverantwortung heraus anzugehen.
      Aufgrund der großen Nachfrage an Beteiligungswünschen am Kongress werden wir den 6. Zukunftskongress außerderm auf zwei volle Tage strecken. 2018 wird der Zukunftskongress demnach bereits am Montag, den 18.06.2018, um 15:00 Uhr beginnen, statt wie bisher am Dienstag.

    23.10.2018

    Monatsübersicht
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